Aktualisiert: 20.11.2017
Pressemeldung 20. März 2014
Auch in diesem Jahr erinnert der Equal Pay Day an den großen Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern. Vor allem Deutschland fällt negativ auf: Hier verdienen Frauen nur 77 Prozent von dem, was Männer verdienen. Damit bildet unser Land mittlerweile das traurige Schlusslicht unter allen 15 EU-Staaten.
Gabi Dobusch, ASF Landesvorsitzende Hamburg: "Der Gesetzgeber ist aufgefordert, endlich dafür zu sorgen, dass die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern auch in der Praxis durchgesetzt wird."
Zudem gilt es, Frauen nachdrücklich auf die dramatischen Folgen von Erwerbsunterbrechungen für den weiteren Einkommensverlauf hinzuweisen, und so schnell wie möglich Fehlanreize zu beseitigen, die Frauen berufliche und finanzielle Sackgassen wie Mini-Jobs nahelegen.
"Das neue Mindestlohngesetz ist ein großer Schritt in die richtige Richtung", so Dobusch weiter. "Da weit mehr Frauen als Männer im Niedriglohnsektor arbeiten, werden Frauen nun auch überproportional von dem Mindestlohn von 8,50 EUR profitieren."
In Hamburg wird die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen am Morgen des Equal Pay an mehreren Orten Aktionen zum Equal Pay Day durchführen und für Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern eintreten.